Wissen / Kranschutz
Krane und Krantypen für Einsatz mit Vibrationshämmern: Ein Überblick
Nicht jeder Kran ist für den Einsatz mit einem frei aufgehängten Vibrationsgerät geeignet. Entscheidend sind das konkrete Modell, die Konfiguration, die Herstellervorgaben und die geplanten Arbeiten.
Mobilkrane: Raupen und Räder
Die ICSA-Leitlinie N006 betrachtet Mobilkrane auf Rädern oder Raupen mit Gitter- oder Teleskopausleger. Die Zugehörigkeit zu einer dieser Bauarten allein ist keine Einsatzfreigabe.
- Raupenkrane: Die Ausrüstung, Tragfähigkeit und Bodenanforderungen sind für den vorgesehenen Einsatz abzugleichen.
- All-Terrain- und andere Radkrane: Auch hier entscheiden das konkrete Modell und die vom Hersteller zugelassenen Einsatzbedingungen.
Andere Krantypen
Für Turmdrehkrane, Hafenkrane oder andere Sonderbauarten lässt sich aus dieser Übersicht keine Eignung für frei aufgehängte Vibrationsgeräte ableiten. Besondere Anwendungen sind gesondert mit dem jeweiligen Hersteller und den Verantwortlichen der Einsatzplanung zu klären.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
- Krankonfiguration und Lastannahmen für den konkreten Einsatz.
- Maximale Zugkraft einschließlich Dynamik und gesamte Hakenlast.
- Baugrund, Aufstellung, Ausladung und weitere Standortbedingungen.
- Passender Vibrationsschutz, Anschlagmittel und Herstellervorgaben.
ICSA N006: Leitlinie für Mobilkrane mit frei aufgehängten Vibrationsgeräten (PDF, Englisch)
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