KRANSCHUTZ
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Schutz vor
heftigen Vibrationen.

Der Vibrohammer arbeitet an der Spundwand. Der Vibrationsdämpfer reduziert die Übertragung seiner Vibrationen in den Kran.

Schutz im Einsatz kennenlernen ↓
Schwingungsübertragung mit und ohne VibrationsdämpferLinks: Ohne Dämpfer überträgt der Vibrohammer starke Schwingungen über den Haken in Richtung Kran. Rechts: Der Dämpfer zwischen Haken und Hammer vermindert die übertragene Schwingung. Schematischer Vergleich ohne Messwerte.Ohne DämpferMit DämpferZum Kran ↑Zum Kran ↑KranhakenKranhakenVibrationsdämpferVibrohammerVibrohammerStarke Schwingungerreicht den KranWeniger Schwingungerreicht den Kran
Gleiche Schwingungsquelle. Geringere Übertragung zum Kran.
Schematische Darstellung. Keine Messdaten oder Anschlaganweisung.

01 / Die Auswirkungen

Wenn der Hammer
den Kran durchrüttelt.

Vibrationsgeräte gehören bei vielen Ramm- und Zieharbeiten zum Baustellenalltag. Bei ihrem Einsatz am Kran müssen die zusätzlich übertragenen Kräfte berücksichtigt werden.

Beim Ziehen können heftige Vibrationen über das Hubseil in Ausleger, Drehwerk und Kabine gelangen. Ein passend ausgewählter Dämpfer reduziert diese Übertragung und schützt den Kran vor vibrationsbedingten Belastungen.

01

Kranstruktur schützen

Zusätzliche zyklische Kräfte können die Struktur beanspruchen und zu Materialermüdung beitragen. Der Dämpfer setzt an ihrer Übertragung vom Vibrohammer zum Kran an.

02

Elektronik schützen

Die Verringerung der übertragenen Vibrationen reduziert auch die vibrationsbedingte Belastung der Kranelektronik.

03

Kranführer entlasten

Weniger übertragene Vibrationen bedeuten eine geringere Vibrationsbelastung in der Kabine. Die Bedingungen des konkreten Einsatzes bleiben entscheidend.

02 / Maßnahmen im Einsatz

Schutz beginnt
mit guter Vorbereitung.

Vibrationsdämpfer und Vibrohammer an der Aufhängung

Dämpfer passend auswählen

Kran, Vibrohammer, maximale Zugkraft einschließlich Dynamik und gesamte Hakenlast gemeinsam betrachten. Das Eigengewicht des Dämpfers zählt zur Hakenlast.

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Inspektion und Wartung

Die Vorgaben und Prüfintervalle der Hersteller für Kran, Dämpfer und Anschlagmittel beachten.

Personal vorbereiten

Die Beteiligten müssen mit der Ausrüstung, den Einsatzbedingungen und den vorgesehenen Abläufen vertraut sein.

Einsatzbedingungen beurteilen

Die Eignung des Krans und die Vorgaben des Herstellers sind für den konkreten Einsatz zu klären. Ein Dämpfer ersetzt diese Prüfung nicht.

03 / Orientierung

Leitlinien für
die Einsatzplanung.

Die ICSA Guidance N006 behandelt den Einsatz von Mobilkranen mit frei aufgehängten Vibrationsgeräten für Ramm- und Zieharbeiten. Sie unterstützt die Risikobeurteilung und ergänzt die Betriebsanleitung des Herstellers.

Die Veröffentlichung ist eine Branchenleitlinie, keine Norm oder gesetzliche Vorschrift.

ICSA N006 beim Herausgeber lesen (PDF, Englisch) ↗

Ihr nächster Einsatz

Den Kran schützen.
Die Auswahl abstimmen.

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