Hydraulische Vibrationsrammen werden zum Einbringen und Ziehen von Pfählen und Spundbohlen eingesetzt. Für die Auswahl sind das Profil, der Baugrund und die vorgesehene Trägermaschine entscheidend.
Was ist eine hydraulische Vibrationsramme?
Ein hydraulisch angetriebener Vibrationshammer wird über eine geeignete Klemmvorrichtung mit dem Rammgut verbunden. Er kann frei am Kran hängen oder an einem Mäkler geführt werden.
Wie entstehen die Vibrationen?
Rotierende Unwuchtmassen erzeugen die Schwingungen. Diese können den Widerstand zwischen Rammgut und Boden verringern und damit das Einbringen oder Ziehen unterstützen. Einstellmöglichkeiten für Frequenz und Unwuchtmoment hängen vom Gerätetyp ab.
Typische Anwendungen
- Spundwandarbeiten für Baugruben und temporäre Bauwerke.
- Pfahl- und Profilinstallationen im Grundbau.
- Arbeiten an Ufern, Hafenanlagen und anderen Wasserbauwerken.
Das Verfahren passend auswählen
Leistung, Arbeitsablauf und Wirtschaftlichkeit hängen von Gerät, Rammgut, Baugrund und Baustellenbedingungen ab. Ein Vibrationsverfahren ist nicht für jede Aufgabe die passende Wahl.
Vibrationsschutz beim Ziehen
Beim Ziehen mit frei aufgehängtem Vibrohammer können starke Vibrationen über das Seil in den Kran gelangen. Der Dämpfer zwischen Kranhaken und Hammer reduziert diese Übertragung. Die Auswahl richtet sich nach maximaler Zugkraft einschließlich Dynamik und gesamter Hakenlast.
Der hier beschriebene Dämpfer ist kein pauschaler Nachweis für geringere Bodenerschütterungen oder eine höhere Rammleistung. Die Eignung des Krans und die Herstellervorgaben sind für den konkreten Einsatz zu prüfen.
Funktionsweise und Verfahren: ArcelorMittal, Installation of steel sheet piles (PDF, Englisch)
Passende Technik für Ihre Aufgabe.
Vergleichen Sie Baugrößen, Zugkraft und Eigengewicht unserer Vibrationsdämpfer.
Zur Produktübersicht →Einblicke im Detail.
Bilder anklicken und vergrößern.


